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Gemeinde erhält 146.200 Euro für Wasserleitung

Die Gemeinde Petersberg profitiert im Rahmen des Wassersicherstellungsgesetzes vom Konjunkturpaket der Bundesregierung und erhält 146.200 Euro für die Errichtung einer Wasserverbundleitung.

 

Die Gemeinde Petersberg erhält eine finanzielle Förderung für den Anschluss einer Wasserverbundleitung vom Ortsteil Haunedorf an den Tiefbrunnen Almendorf bzw. an das übrige Versorgungsnetz der Gemeindewerke Petersberg. Einen entsprechenden Förderantrag hatten die Gemeindewerke im Oktober 2020 beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gestellt.

Bislang erfolgt die Wasserversorgung des anzuschließenden Gebietes ausschließlich durch Wasserlieferungen des Zweckverbandes Gruppenwasserwerk Vorderrhön. Um einerseits die Versorgungssicherheit von Haunedorf zu steigern und andererseits eine Verbindung zwischen den Netzen der Gemeindewerke Petersberg und denen des Zweckverbandes herzustellen, beabsichtigen die Gemeindewerke Petersberg den Bau der neuen Verbundleitung.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber das Schreiben über die Mittelzuweisung nicht persönlich an Bürgermeister Carsten Froß überreichen und übermittelte seine Grüße am Telefon: „Wasser ist ein kostbares Gut, und die Versorgung der Bevölkerung ist essenziell. Ich freue mich, dass die Gemeinde Petersberg in ihr Wassernetz investiert und durch die Förderung aus Bundesmitteln dazu Unterstützung erhält“, so der Regierungspräsident.

 

Auch Petersbergs Bürgermeister Carsten Froß zeigte sich hocherfreut über die Mittelbewilligung: „Wasser ist unser kostbarstes Lebensmittel. Aber es steckt ein enormer Aufwand hinter einer stabilen Wasserversorgung. Wir haben in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in diesem Bereich investiert. Deswegen sind wir dankbar, dass die Bundesregierung uns hier unter die Arme greift.“ Die Errichtung der neuen Wasserverbundleitung beginnt voraussichtlich im Frühjahr und soll im Herbst 2021 abgeschlossen sein.

 

Die Verbundleitung dient im Normalbetrieb dazu, den Versorgungsbereich Haunedorf/Almendorf über den Tiefbrunnen Almendorf zu ermöglichen und für den Fall einer erforderlichen Notversorgung eine Verbindung zwischen den beiden Versorgern herzustellen. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 365.546,22 Euro netto, hiervon werden 40 Prozent über das Konjunkturpaket der Bundesregierung kofinanziert. Die Maßnahme soll im Haushaltsjahr 2021 umgesetzt und abgerechnet werden.

 

Hintergrund:

Zur Stärkung der Konjunktur hat die Bundesregierung ein Konjunkturpaket beschlossen. Ziel ist es, sinnvolle Investitionen vorzuziehen und spätestens im Jahr 2021 haushaltswirksam abzuwickeln. Von den zusätzlichen Haushaltsmitteln in den Jahren 2020 und 2021 profitiert auch die Wassersicherstellung. Bei den vom Bund finanzierten Maßnahmen handelt es sich neben der Errichtung von Trinkwassernotbrunnen auch um Maßnahmen zur Härtung der öffentlichen Wasserversorgung. Dies betrifft sowohl die Ausstattung mit Notstromaggregaten als auch mit zusätzlichen Redundanzen wie Hochbehälter, mobile und feste Verbundleitungen, Pumpen etc., die den Ausfall von einzelnen Komponenten kompensieren können.

Die Abwicklung der Auszahlung übernimmt das Regierungspräsidium Kassel.


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