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Grüße aus der Partnerstadt Sabiñánigo

 

Das Reisen ruht – die Freundschaft nicht

 

 

Hoffentlich bald wieder möglich: ein Treffen von Menschen aus Petersberg und Sabiñánigo am „Plaza de Petersberg“.

 

Seit mittlerweile einem Jahr ist das Leben nicht nur hier bei uns, sondern überall auf der Welt durch die Corona-Pandemie erheblich eingeschränkt. Unsere Partnergemeinden in Billère (Südfrankreich) und Sabiñánigo (Nordspanien) sind davon gleichermaßen betroffen. Da die Einschränkungen und Auflagen besonders die Kontakte und das Reisen betrafen und noch immer praktisch unmöglich machen, sind davon in besonderem Maße die wechselseitigen Aktivitäten im Rahmen unserer Städtepartnerschaften betroffen. So datieren die bislang letzten Besuche unserer Freunde vom August 2019 (Billère) und von Dezember 2019 (Sabiñánigo). Der für Frühjahr 2020 geplante Besuch einer französischen Schülergruppe an der Konrad-Adenauer-Schule musste ebenso ausfallen wie die geplanten Aktivitäten und Präsentationen aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaften im Rahmen des (abgesagten) Rathausplatzfestes im August. Lediglich eine kleine Delegation aus unserer thüringischen Partnergemeinde Breitungen kam am 1. Oktober 2020 in einem kurzen „Öffnungsfenster“ zum Gedankenaustausch an den Petersberg.

Natürlich sind die Kontakte zu unseren Freunden weiterhin vorhanden und mittels E-Mail, Skype und Telefon finden regelmäßige Gespräche und der Austausch von Informationen statt – was natürlich nur ein schwacher Ersatz für die persönlichen Kontakte ist, die in den vergangenen Jahren zu schöner Regelmäßigkeit geworden sind.

 

Der Vorsitzende des Petersberger Partnerschaftsvereins, Ralf Kleemann, hat deswegen Kontakt zu unseren Partnerstädten aufgenommen und gibt hier einen Eindruck wieder, wie die Situation in Sabiñánigo ist. Vergangene Woche haben wir bereits aus Billère berichtet.

 

Aus der spanischen Partnergemeinde Sabiñanigo schreibt Luis Alejandro Soravilla Fernández, zuständig für die Partnerschaften: „Es war am 15. März vor einem Jahr, als die Regierung wegen der Pandemie den Notstand ausgerufen hatte. Von diesem Moment an musste man die schleichende Angst vor Covid erfahren, und es begann das Jahr, in dem sich der Albtraum zunehmend weiterentwickelte.

Seit drei Monaten ist unsere Stadt ebenso wie das ganze Land praktisch abgeriegelt.

Niemand geht hinaus auf die Straße, selbst in den kleinen Gemeinden auf dem Lande nicht. Es ist nicht möglich, an der frischen Luft spazieren zu gehen oder zu wandern. Am schlimmsten ist es aber, dass Kontakte selbst zu den nächsten Angehörigen in nah und fern nicht möglich sind, erst recht nicht zu den Älteren, die angesichts der Bedrohung durch das Virus am meisten gefährdet sind.

Der vergangene Sommer war grau – trotz Sonne und schönem Wetter: keine Feste, keine traditionellen Feierlichkeiten, das Leben in der Gemeinschaft komplett heruntergefahren. Der Besuch von Bars und Cafés war immer mit großen Einschränkungen verbunden.

Trotz allem haben sich die Verantwortlichen im Rathaus bemüht, öffentliche Aktivitäten aus Kultur und Freizeit anzubieten, so weit es unter Beachtung aller Gesundheitsregeln jeweils möglich war, um wenigstens ein wenig Freude zu verbreiten.

Mittlerweile hat sich auch das tägliche Leben geändert – es gibt neue Regeln und Anweisungen, neue Routinen: die Masken, der Abstand, der körperliche Kontakt auf ein Minimum reduziert.

Die Kinder und Jugendlichen mussten ihre Beziehungen ebenfalls ändern und anpassen. Aber man kann sagen, dass die Schulen und Gymnasien ihre Aufgaben sehr gut gemacht haben. Die Lehrer haben ihr Bestes gegeben, damit kein Schüler zurückbleibt, obwohl die Anwesenheit in den Schulen praktisch nicht möglich war. Nachdem die Schüler im September wieder in die Schulen zurückgekehrt waren, hat es auch wieder einzelne Fälle von Covid in den Bildungseinrichtungen gegeben.

Mittlerweile ist ein Jahr vergangen, und man hat sich an Vieles gewöhnt.

Die Hoffnung beruht auf den Impfungen, und wir warten, dass dies so schnell wie möglich passiert und dass wir uns dann wieder treffen können. Wir werden das durchstehen, ganz sicher.“

 

Und Bürgermeisterin Berta Fernandez Pueyo richtet per WhatsApp herzliche Grüße nach Petersberg aus und hofft gleichermaßen auf ein baldiges Wiedersehen.

 

George und Annie Banks, langjährige Besucher und enge Freunde, die als „Anker“ in der Freundschaft zur spanischen Partnergemeinde gelten, sind froh, dass Betriebe und Einrichtungen (Schwimmbäder und kultureller Art) mit Einschränkungen in Betrieb sind. Sie schreiben: „Nach einem Jahr Pandemie werden wir ungeduldig in Bezug auf Reisen, wir hoffen auf Besserung in diesem Jahr, sind aber optimistischer für 2022.  Wir vermissen das ‚Bier-Fest‘ (gemeint ist damit sowohl das Petersberger Bürgerfest als auch das Santiagofest in Sabiñánigo) und die gegenseitigen Besuche mit Petersberg und Billère. Die Impfungen verlaufen langsam, aber das ist wohl überall so.“

 

Gelebte Freundschaft: Der Musikverein Marbach sorgt beim Fest in Sabiñánigo für Stimmung.


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