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Eintrag Nr. 193 | Autor: Gerda Michelsons | Erstellt: 09.03.2021 (18:13 Uhr) | Status: beendet

Bahnseitengraben Auersbergstrasse....ein Schandfleck


Zur Einweihungsfeier und öffentlichen Darstellung der Fertigstellung der Schallschutzwand (SW) im Gleisbereich Steinau wurde im Kj. 2018 die Weißdornhecke entlang der gesamten Auersbergstrasse (AB) samt Wurzeln entfernt.
Durch die Vertreter der Gemeinde und der DB, u.a. auch Herrn Michael Brand wurde versprochen, dass eine Begrünung (BG) wiederhergestellte werde. Seitdem stellt sich diese als fast 2m hohes Unkraut dar, das 1 x jrl. gemäht und liegen gelassen wird. Die versprochene BG wird mittlerweile abgelehnt, die Verantwortung zwischen DB und Gemeinde hin-und hergeschoben. Begründung : „Eine Neupflanzung eines Heckenzuges ist durch den fehlenden Sicherheitsabstand zwischen der gemeindlichen Fahrbahn und dem Bahnseitengraben nicht ausführbar und nach Errichtung der aufwendigen und farbgestalteten SW von der DB-AG nicht mehr erforderlich und gewollt. Heckenzug im Eingang der AB und Unkraut beeinträchtigen nicht die Sicherheit? Gutes Besser Machen Gemeinsam Verlässlich Bürgernah???

Antwort der Gemeindeverwaltung:
Sehr geehrte Frau Michelsons,

vielen Dank für Ihren Hinweis. Die Weißdornhecke, die Sie ansprechen, befand sich auf dem Gelände der Deutschen Bahn. Die Bahn hatte uns bereits vor der Einweihung der Schallschutzwände mitgeteilt, dass kein erneutes Pflanzen einer Hecke vorgesehen ist. Gegenteilige Planungen der Bahn sind uns nicht bekannt. Das Gelände zwischen Straße und Schallschutzmauer ist zudem im Besitz der DB, sodass wir auf die Pflege dieser Flächen leider keinen Einfluss haben.

Die Gemeinde Petersberg ist allerdings für den Bereich des Wendehammers zuständig. Dieses Areal wird sich unser Bauhof in Kürze ansehen, um Verbesserungsmöglichkeiten auszuloten. Wir werden uns dann wieder bei Ihnen melden.
Kommentare
ZustimmungAutor: Sonja Kohn | Erstellt: 15.03.2021 (12:35 Uhr)

Dem kann man sich nur anschließen.
Dafür, dass nichts gepflanzt werden soll, stehen dann meterhoch die Disteln und weiteres Unkraut, wo ist da der Sinn? 

ZustimmungAutor: Andreas + Edith Hippert | Erstellt: 15.03.2021 (20:42 Uhr)

Auch ich würde eine Renaturierung der Bahndammfläche in Form einer Weißdornhecke sehr begrüßen, da die momentane Wildkräuterbeflanzung zwar gut für Insekten ist, aber kaum Nistgelegenheiten und Winterfutter für Vögel bereithält. Als Anregung: Vielleicht wäre ja eine Zusammenarbeit mit dem NABU möglich. Die Gestaltung der Fläche könnte dann eventuell im Rahmen eines Schulprojekts durchgeführt werden,
unterstützt von interessierten Anwohnern. 

ZustimmungAutor: Helmut Lerch | Erstellt: 17.03.2021 (20:43 Uhr)

Seit vielen Jahren war die Weissdornhecke, ergänzt durch einige Ginsterbüsche, eine ökologisch sehr sinnvolle Bereicherung des Lebensraums Auersbergstrasse. Bei der Einweihungsfeier der Schallschutzwand 2018 ist in diversen Gesprächen mit Vertretern der DB und anwesenden Kommunalpolitikern bei den Anwohnern der zweifelsfreie Eindruck entstanden, dass nach Abschluss der Baumaßnahme die gewohnte Heckenbepflanzung wieder hergestellt werden soll. Die Realität sieht heute anders aus. Ich halte das Anliegen der Anwohner, den Ursprungszustand herzustellen, für berechtigt. In der neuen Legislatur sollten alle Beteiligten, unabhängig von der geschilderten Grundstücksfrage, mit neuem Denken nach einer Lösung suchen. Dem konkreten Vorschlag der Familie Hippert kann ich nur zustimmen. Das Thema "Weissdornhecke" bleibt in der Auersbergstraße aktuell und ich habe die Hoffnung, dass das Wahlversprechen der neu gewählten Gemeindevertreter für Bürgernähe in diesem Beispiel konkret wird. Vertrauen! 

ZustimmungAutor: Claudia u. Jürgen Lederer | Erstellt: 17.03.2021 (20:53 Uhr)

Liebe Gemeindeverwaltung,
Ihre Aussage bezüglich des Wissens bereits vor der Einweihung, dass keine weitere Bepflanzung geplant sei, verwundert uns sehr. Am Tag der Einweihung wurde uns von Herrn Bürgermeister Froß und Herrn Dr. Klaus Vornhusen von der Deutschen Bahn AG mittgeteilt, dass Sie nicht wissen warum diese Weißdornhecke entfernt wurde.
Zur Information: Die genannte Hecke wurde vor den Baumaßnahmen auf Stock gesetzt und die Arbeiter mussten während der ganzen Baumaßnahmen um die Stöcke laufen. Erst wenige Tage vor der Einweihung wurden diese dann radikal entfernt.
Zu beachten ist auch, dass die Grenze nicht überall bis an die Straße reicht sondern in einem weiten Abschnitt mittig des Straßengrabens verläuft.
Vor Jahren wurde die Hecke mit Hilfe der Gemeinde gesetzt und gepflegt. Die Gründe der Renaturierung von Familie Hippert können wir uns nur anschließen. Ein zusätzlicher positiver Effekt einer solchen Renaturierung führt weiter zu einer allgemeinen Lärmminderung. 

ZustimmungAutor: Jens + Nadine Michelsons | Erstellt: 17.03.2021 (20:58 Uhr)

Wir, Familie Jens und Nadine Michelsons, schließen uns den Ausführungen der Anwohner der Auersbergstraße ausdrücklich an. Der Zustand des Bahnseitengrabens ist fatal. Beispielsweise wird durch das meterhohe und auf die Straße fallende "Unkraut" der Verkehr beeinträchtigt und stellt eine Gefahr für die dort spielenden Kinder dar. Ein Hin- und Herschieben der Zuständigkeit zwischen der Gemeinde und der DB, um sich so der Verantwortung zu entziehen, ist aus unserer Sicht keine Lösung! Auch eine Nichtbegrünung ist für uns nicht akzeptabel, da der ständige Blick auf eine schmutzige Schallschutzwand, keine Verbesserung zu dem "Unkraut" darstellt. Daher wünschen wir uns hierbei die Unterstützung durch unsere Gemeindeverwaltung Petersberg.